„Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“

– Mark Twain –

 

Diese Episode kann als Einladung verstanden werden. Als Einladung auch an Dich, damit Du Dir Zeit für Deine persönliche Reflexion nimmst.

Weshalb ist diese so sinnvoll und wichtig? Wie lässt sie sich zweckdienlich gestalten? Genau darum geht es, hör also gerne rein.

Wie gehst Du vor? Hast Du schon feste Rituale, Intervalle oder Strukturen?

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Shownotes

„Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.“

– Mark Twain –

Diese Episode kann als Einladung verstanden werden. Als Einladung auch an Dich, damit Du Dir Zeit für Deine persönliche Reflexion nimmst.

Weshalb ist diese so sinnvoll und wichtig? Wie lässt sie sich zweckdienlich gestalten? Genau darum geht es, hör also gerne rein.

Wie gehst Du vor? Hast Du schon feste Rituale, Intervalle oder Strukturen?

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Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengung.

Kaum verloren wir das Ziel aus den Augen, verdoppelten wir unsere Anstrengungen. Das sind Worte von Mark Twain. Wahrscheinlich hast du von diesem berühmten amerikanischen Autor schon mal gehört. Herzlich willkommen zu dieser wahrscheinlich etwas kürzeren Episode. Es ist eine Einladung für dich nochmal zur persönlichen Reflexion. Vielleicht, weil gerade das Ende des Tages, das Ende der Woche, vielleicht auch des Monats oder des Quartals oder des Halbjahres ansteht. Und selbst wenn nicht, dann einfach, vielleicht weil es gerade jetzt nochmal der passende Zeitpunkt ist, sich die Reflexion mindestens vorzunehmen, wenn nicht gleich durchzuführen. Natürlich brauchst du dafür ein bisschen Ruhe und vor allem die Bereitschaft nochmal in den Spiegel zu schauen. Das heißt ja auch schon Reflexion, nicht wahr? Ich empfehle da immer das sehr bewertungsneutral zu machen. Und was ich damit genau meine, dazu kommen wir gleich. Doch lass uns einmal kurz noch mal innehalten. Weshalb? Weshalb ist das mit der Reflexion eine gute Sache? Ich denke, wenn du die Episode hörst und vorher schon ein oder zwei Episoden gehört hast, ist es klar, es fängt mit den Zielen an. Und dann geht es darum, sich davon nicht zu entmutigen lassen, wenn die vielleicht noch in weiter Ferne sind und deswegen vieles dranzusetzen, die nötigen Zwischenschritte zu planen. Nur das Fernziel. Ich nenne das ja ganz gerne schöneres Morgen. Das sollte immer klar sein. Dann sollten wir uns davon nicht zu sehr im Alltag irritieren lassen, dass wir noch nicht dort sind. Weil wir vieles Unternehmen und uns vieles vorgenommen haben, genau dorthin zu kommen, Stück für Stück. In einer Einepisode hat mein Onkel gesagt, Ziele werden entweder erreicht oder uninteressant. Deswegen ist es auch okay, sich noch mal die Frage zu stellen. Bin ich eigentlich noch auf dem Weg, wo ich hingehen möchte? Ist das noch der richtige Weg? Dann brauche ich gar nicht mehr die Anstrengung, wie Mark Twain das gesagt hat, verdoppeln. Wenn das Ziel klar ist und ich mich nicht so sehr am Weg festklammern muss, ist das völlig okay, mal anders abzubiegen, oder nicht? Also, wie könnte so eine Reflektion von Statten gehen? Ich hatte schon gesagt, bewertungsneutral. Versuch dir einfach mal, ein paar Fragen zu stellen. Ich habe ein paar Formulierungen als Angebot für dich. Es kommt gar nicht so sehr drauf an, Du stellst Hauptsache, du hinterfragst noch mal den Punkt, wo du gerade stehst. Und vielleicht auch, wie bin ich da hingekommen in der vergangenen Periode? Ob das deine Woche, ein Quartal oder ein ganzes Jahr war, das kommt ja immer auf die jeweilige Situation drauf an. Ich stell ganz gern die Frage, was habe ich mir überhaupt vorgenommen? Also noch mal zurück, was war eigentlich das Ziel, was jetzt ist das Ende Juni, wo ich die Episode einspreche? Ich stelle mir jetzt die Frage, was hatte ich mir eigentlich für dieses Jahr vorgenommen? Oder für dieses Halbjahr? Ich sage mal für dieses Jahr. Und warum? Warum hatte ich mir eigentlich genau dieses Ziel vorgenommen? Denn wir wissen ja genau aus diesem Warum ziehen wir die Motivation oder auch die Energie, täglich diesen Schritt auf dem Weg dorthin zu gehen. Und wenn ich das nochmal klar habe, was hatte ich mir ursprünglich vorgenommen, dann kann kann ich auch noch mal ehrlich beleuchten, was habe ich denn wirklich gemacht? Also was habe ich umgesetzt? Und vielleicht auch die kleine Ergänzung, was habe ich davon? Also von dem, was ich mir vorgenommen habe umgesetzt? Wenn es dir so geht wie mir und vielen anderen, nehmen wir uns das eine vor und beobachten uns dann im, zumindest im Rückschritt, wie wir uns sagen mal A vorgenommen haben und bei der Umsetzung von B beobachten können. Und B ist nicht notwendigerweise eine Untermenge oder Deckungsgleich mit A. Und dann wollen wir ja vor allem uns motiviert halten. Das heißt, lass uns doch mal schauen, welche guten Erfahrungen habe ich mit dem Umgesetzten gemacht? Vielleicht doch, welche Erfolge konnte ich feiern? Und was hat dazu geführt? Also, was hat dazu beigetragen, diese positiven, diese guten Erfahrungen zu machen? Vielleicht auch welche meiner ganz persönlichen spezifischen Eigenheiten, Fähigkeiten, aber in vielen Fällen auch die persönliche Erfahrung, also meinen Erfahrungsschatz. Was hat dazu beigetragen? Und jetzt wissen wir, wo Licht ist, ist auch Schatten. Das heißt, nachdem wir geklärt haben, was wir sozusagen Gutes erlebt haben mit dem, was wir getan haben, also in der echten Welt, nicht nur in Gedanken hin und her geschoben haben. Lass uns doch mal schauen, was es nicht so gelaufen wie was geplant haben oder vielleicht auch gewünscht haben. Manchmal kann es eine gute Idee sein, dann auch kurz zu hinterfragen, was hat dazu geführt. Weshalb ist es nicht so gut gelaufen? Einfach damit war beim nächsten Mal in der Situation, das nicht nochmal tun und zumindest andere Fehler machen, falls man vom Fehler sprechen möchte. Also eine Frage oder eine Formulierung, die ich dann ganz gerne nutze, ist, wie würde das nächste Mal in einer solchen Situation jetzt mit dem heutigen Wissen und dieser heutigen Bewusstheit agieren. Also was würde ich anders machen, wenn ich die Chance dazu hätte? Und du siehst schon, das ist natürlich, ist deine Bewertung drin, aber das hat nichts mit einer Selbstkritik in dem eigentlichen Sinne oder in dem Sinne, wie wir, ich nenne das ja ganz gerne, zerfleischen uns gerne selbst, also diese innere Stimme im Kopf, die immer genau weiß, was sie halt besser machen können. Sondern es ist erst mal relativ ausführliche und möglichst neutrale Bestandsaufnahme, die natürlich auch schaut, was ist gut gelaufen, wovon können wir mehr machen, was ist nicht ganz so gut gelaufen, wovon machen wir weniger oder lassen es gleich ganz weg. Dann ist natürlich die Frage, wo stehe ich jetzt? Also wenn ich sozusagen im Rückblick schaue, wo war denn meine Bushaltestelle zu Beginn des Jahres? Dann weiß ich das ja so grob. Dann kann ich schauen, wo ist denn mein schöneres Morgen? Auch das ist vielleicht noch das gleiche, vielleicht nehme ich mir was anderes vor. In jedem Fall werde ich ja jetzt an einem anderen Startpunkt stehen. Also ich schaue noch mal, wo ist meine Bushaltestelle heute, wo stehe ich jetzt? Und dann schaue ich noch mal, wo will ich denn eigentlich hin? Ist das schönere Morgen? Also Also, dieser … Nehmen wir das Bild, diese Datscheibe, soll der Pfeil immer noch genau dort in die Mitte? Oder möchte ich die Datscheibe nach links, nach rechts, nach oben? Wohin verschieben? Also, möchte ich Anpassung am Ziel vornehmen. Und ganz wichtig, auch hier wieder ein „Warum“. Und zwar ein „Warum“, was du als Bewusste per Saison auch begründen unterstehen könntest. Und nicht nur, weil es jetzt gerade leichter ist. Oder das andere so … vielleicht wollte ich das ja gar nicht wirklich ein bisschen anstrengen kann ja manchmal dabei sein. Also eine bewusste Verlegung des Ziels, weil es unwichtig geworden ist, vielleicht auch als erreicht wurde oder vielleicht weil etwas anderes jetzt wichtiger geworden ist. Das ist völlig in Ordnung, nur nicht dieses „ja ja, das war ja mal eine nette Idee und hat halt nicht geklappt“. Den meine ich nicht damit, also wo will ich jetzt hin und dann geht es natürlich darum, das ist ja, wenn wir über ein halbes Jahr sprechen, wenn ich nur einen Schritt machen müsste und morgen da wäre, dann kann ich mir das Ganze auch sparen. Das heißt, es wird ja drum gehen, diese sechs Monate, das kann ja sein, das kann auch nur, es können nur sechs Tage sein, runterzubrechen und dann abzuleiten, was ist der nächste konkrete Schritt und vielleicht auch bis wann möchte ich ihn setzen, damit es wieder möglichst möglichst konkret bleibt. Also diese nächsten Schritte, relativ konkret planen, damit das Fernziel das schönere morgen. Zumindest eine Chance hat erreicht zu werden vielleicht ja und noch wichtiger, dass der erste Schritt auch wirklich gesetzt wird. Und ich mag ja dann auch die Frage, was kann ich? Also was kannst du dafür tun, dass dir dieser erste Schritt möglichst leicht fällt und vielleicht sogar ein bisschen Spaß macht? Also dieser neue Weg, dir auch dann schon, der Weg ist das Ziel. Dieser neue Weg darf dir ja auch schon Freude, Genuss und vielleicht sogar genug Tugend bieten. Dann ist es gar nicht mehr so wichtig, ob du beim Ziel ankommst, du hattest trotzdem eine gute Zeit. Und am Ende des Tages hast du dir ein wirklich gutes Ziel genommen und bist unterwegs schon erfolgreich und gar nicht erst, wenn du das Ziel erreicht hast. So geht in meiner Welt übrigens der einfache Erfolge. Und vor allem haben wir dafür eines dann nochmal sichergestellt. Ganz im Sinne von Mark Train. Wir haben das Ziel nicht aus den Augen verloren. Das heißt, wir müssen auch nicht sinnlos unsere Anstrengung verdoppeln oder vervielfachen, weil wir halt merken, Mensch, der Weg ist es ja gar nicht. Wir kommen sozusagen manchmal vom Weg ab und manchmal ist es okay, bewusst einen anderen Weg einzuschlagen. Und das geht halt, indem wir uns das Ziel immer mal wieder vor Augen halten. Der Weg, den ich dazu empfehlen kann, ist eben diese persönliche Reflexion. Und dann kommen wir doch schon wieder zu der Frage an dich. Wann steht deine persönliche Reflexion an? Wie machst du es überhaupt? Hast du ein Regeltermin dafür mit dir selbst? Vielleicht ein bestimmtes Intervall? Gut so. Und wenn ich auch gut so? Denn dann kannst du dir jederzeit etwas Zeit für den wichtigsten Menschen in deinem Leben und seine Ziele nehmen. Also für dich und deine Ziele. Du kannst es machen, vielleicht vom Schlafen gehen. Je nach Biorethmus auch morgens gleich nach dem Aufstehen. In der Mittagspause. Du kannst es machen am Wochenende und für viele von uns steht ja jetzt im Sommer eine etwas ruhigere Periode an und auch da könntest du deine persönliche Reflexion machen. So oder so, ich wünsche dir dabei gute Einsichten, viel Klarheitsgewinn und gerade deswegen habe ich mir mir vorgenommen, genau das auch jetzt für mich nochmal zu tun. Dir aber zunächst viel Freude weiterhin auf Deine Weg zu Deinen alten oder neuen Ziel und bleib einfach erfolgreich. [Hinweis: dieses Transkript wurde durch eine Software generiert, daher besteht die Möglichkeit leichter Abweichungen.]

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Über den Podcast

Der Podcast für Menschen-Menschen mit Inspirationen, besonderen Perspektiven auf die alltäglichen Dinge und gelungenen Gesprächen für ein einfach erfolgreiches Leben, das Spaß macht und Dinge in Bewegung bringt. Hajo beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Leadership und moderner Führung. Er unterstützt Firmen, Führungskräfte und Teams dabei, wirklich wirksam Resultate zu schaffen und sich nicht bloß beschäftigt zu halten. Inspiriert von den Erkenntnissen, Modellen und Weisheiten von Simon Sinek, Fredmund Malik, Reinhard Sprenger, Olaf Kapinski, Bernd Geropp, Tony Robins und Marc A. Pletzer

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