In dieser Episode erforschen wir das faszinierende Thema der Neujahrsvorsätze und schauen uns an, was es damit auf sich hat.

Warum scheitern ~90% von uns bei ihren Vorsätzen? Und das sogar gleich schon im ersten Monat? Wir tauchen ein in die Psychologie hinter diesem Phänomen und beleuchten, wie Akrasie – die Unfähigkeit, gemäß dem eigenen Wissen zu handeln – eine Rolle spielt. Erfahre, wie Du die häufigsten Fallstricke vermeiden und Deine Vorsätze dieses Jahr tatsächlich umsetzen kannst. Lass Dich inspirieren, Deine Ziele zu erreichen und zu den erfolgreichen 10% zu gehören!

Was hast Du Dir vorgenommen? Wie stellst Du sicher, dass Du wirklich zu den 10% gehörst die ihren Plan erfolgreich umsetzen? Lass es uns gerne wissen, z.B. auf ⁠LinkedIn⁠ oder gleich hier in den Kommentaren.

Plan und Vorsatz

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Shownotes

In dieser Episode erforschen wir das faszinierende Thema der Neujahrsvorsätze und schauen uns an, was es damit auf sich hat.

Warum scheitern ~90% von uns bei ihren Vorsätzen? Und das sogar gleich schon im ersten Monat? Wir tauchen ein in die Psychologie hinter diesem Phänomen und beleuchten, wie Akrasie – die Unfähigkeit, gemäß dem eigenen Wissen zu handeln – eine Rolle spielt. Erfahre, wie Du die häufigsten Fallstricke vermeiden und Deine Vorsätze dieses Jahr tatsächlich umsetzen kannst. Lass Dich inspirieren, Deine Ziele zu erreichen und zu den erfolgreichen 10% zu gehören!

Was hast Du Dir vorgenommen? Wie stellst Du sicher, dass Du wirklich zu den 10% gehörst die ihren Plan erfolgreich umsetzen? Lass es uns gerne wissen, z.B. auf ⁠LinkedIn⁠ oder gleich hier in den Kommentaren.

Es gibt bereits alle guten Vorsätze. Wir brauchen sie nur anzuwenden. Es gibt bereits alle guten Vorsätze. Wir brauchen sie nur anzuwenden. Das hat Blaise Pascal gesagt, ein französischer Mathematiker und auch ein bisschen Philosoph. Jetzt ist es ja noch relativ frisch im neuen Jahr, zumindest wenn du die Episode Zeit nahe hörst. Wir sind anderthalb Wochen im neuen Jahr drin und daher lasst ihr doch die Frage stellen. Welch Vorsätze hast du dir gesetzt? Hast du dir überhaupt Neujahrsvorsätze vorgenommen und wie weit bist du? Statistiken zeigen, dass die Zahlen auseinandergehen, aber ich glaube, die Tendenz ist klar. Die einen sagen 12 Prozent der Vorsätze werden nur erfolgreich eingehalten und die anderen sagen 92 Prozent der Vorsätze scheitern. Diese Abweichung von den 4 Prozent schenken wir uns mal. Also grob 90 Prozent von den Neujahrsvorsätzen, die doch mit so viel Energie und so viel hoffentlich eine alkoholgeschwenkerte Überzeugung gesetzt werden. Manchmal nach reiflicher Überlegung, weshalb scheitern da so viele mit. Es mangelt also nicht an den guten Vorsätzen, sondern einmal mehr scheitert es an der Umsetzung, an der Anwendung dessen, was wir wissen und was wir vorgenommen haben. Und es gibt so ein schönes Wort für, so ein richtig schönes Blutscheißer Wort. Akrasie. Das ist ein Philosophischer Begriff. Es geht ein bisschen in die Richtung von der kognitiven Dissonanz, die wir auch schon mal hatten. Aber was heißt denn das jetzt? Es geht darum, wenn man feststellt, so eine Art Unfähigkeit, die man sich selber attestiert, gemäß dem eigenen Wissen, den eigenen Überzeugung zu handeln. Also so eine Situation, vielleicht bei dir oder bei anderen hast du es schon mal beobachtet. Du weißt eigentlich in der Situation, dass du moralisch, rational, wie auch immer richtig ist und beobachtest dann in den Handlungen, dass das doch irgendwie anders ausfällt als das, was du dir so überlegt hast. Bei Neujahrsvorsätzen beispielsweise, ganz viele Menschen nehmen sich ja vor, ein bisschen sportlicher zu sein oder, sagen wir, gesunder zu essen. Ob mehr oder weniger möchte ich gar nicht sagen. Aber gesundes Essen, tja, wie soll ich das sagen? Wenn du das schon mal gesehen hast, ich nehme jetzt ab, kann im Freundeskreis oder du selber schon mal gesagt haben und dann stellst du fest, die ersten zwei, drei, vier, fünf Tage gehen doch noch ganz gut und irgendwann ist die Hand in der Schipstüte oder die Schokoladenpackung halb nicht nur aufgerissen, sondern schon aufgegessen. Und jetzt weiß ich nicht, was deine Vorstellung von gesunder Ernährung ist, aber ich glaube Schokolade und Schips gehören zu den seltensten Diätplänen dazu und weshalb ist das so häufig? Das ist doch eine gute Frage. Die kann ich dir leider nicht beantworten, ich kann dich nur ermuntern, weil das eben so ein fast schon natürliches Vorkommen ist. Man kann das schaffen und es braucht eben mehr als nur den guten Vorsatz. Wie das gehen kann, da haben wir ja letztes Jahr schon einige Gäste im Podcast gehabt, die dazu zumindest ihr eigenes Erfolgsrezept geteilt haben. Jeder darf da seinen eigenen Weg finden und zwischen uns beiden, ich glaube manchmal ist es auch besser fünf Grade sein zu lassen, als sich sklavisch an Dinge zu halten. Die Tendenz sollte mehr so bei den 92 Prozent „Ich halte mich“ dran sein und dann kann auch mal Ausnahme mal gut sein. Wenn wir uns eine neue Gewohnheit angewöhnen wollen, es ist erstens gut, dass an eine bestehende Dranze hängen und zweitens gut die ersten zwei, drei, also drei Wochen, man sagt so 21 Tage, andere sagen 66 Tage, keine Ausnahme gelten lassen. Also in den ersten drei Wochen am besten wirklich keine einzige Ausnahme gelten lassen und auch dann einmal was anderes zu machen ist nicht schlimm. Wir sind ja alles nur Menschen, nur zweimal am Stück auf keinen Fall und wenn es dann zu eins, eins, eins, eins, eins erketten werden, ist das irgendwann auch nicht mehr gut. Aber grundsätzlich dürfen wir, glaube ich, ein großes Herz mit uns haben. Wir wollen eben lange eingeübte Verhaltensmuster verändern. Das geht nicht ganz so über Nacht und deswegen dürfen wir uns auch gerne bei der Etablierung neuer Gewohnheiten anderer Verhaltensmuster ein bisschen Zeit nehmen und diese eben immer wieder bewusst setzen. Also uns bewusst an die Entscheidungen erinnern, die wir von mir aus auch in der Silvester nach getroffen haben. Und dann können wir uns am 10. Januar, am 20. Januar und von mir aus auch am 14. Februar noch mal sehr bewusst dran erinnern, zu was wir uns entschieden haben und gemäß dieser Entscheidung uns neu ausrichten in unserem Tun. Denn so ist es nicht eine Entscheidung, die wir damals vor sechs Wochen getroffen haben, sondern eine Entscheidung, die wir jetzt getroffen haben. Sonst passiert uns womöglicherweise das, was so vielen anderen auch passiert. Der britische Psychologe Richard Wiseman, einigermaßen bekannter Mann, hat eine Studie gehabt mit 3.000 Teilnehmern. In dieser Studie weist er darauf hin, dass es nicht notwendigerweise nur an der mangelnden Willenskraft der Person liegt, sondern er schreibt sogar dem Gehirn und der Struktur des Hirns, eine gewisse Rolle dabei zu. Deswegen ist es auch nicht so verwunderlich, dass eben, und jetzt kommt das ernüchternde. Ich habe ja gerade eben gesagt, dass 88 bis 92 Prozent der Neujahrsvorhaben scheitern. Und wenn du dich jetzt fragst, in welchem Zeitraum eigentlich? Naja, die meisten scheitern im ersten Monat. In den meisten Fällen haben am 31. Januar schon wieder die alten Gewohnheiten und Verhaltensmuster das Kommando übernommen. Die Neujahrsvorsätze haben also keinen Bestand und in aller Regel ist das wohl sogar schon in den ersten zwei Wochen so. Mir gut, dass du heute diese Episode hörst, denn du hast jetzt noch die Möglichkeiten, die weichen zu stellen, dass du zu den anderen 8 oder 12 Prozent gehörst, die auch im Mitte Januar, auch im Ende Januar, auch Ende Dezember 2024, immer noch dabei bist, das umzusetzen, was du dem hervorgenommen hast. Für diejenigen, die sich dabei beobachten, doch den einen oder anderen wollen immer Ausrutscher, wollen wir sagen, Fehlverhalten gezeigt zu haben. Ihr seid in guter Gesellschaft. Lasst euch davon nicht in Mutigen falls es doch mal vorgekommen sein sollte. Es gibt eine andere Studie, die kommt allerdings aus den Staaten, dass fast jeder fünfte mehr als sechs Anläufe braucht, um eben dieses gewünschte neue Verhalten dauerhaft zu etablieren. Also sechs Anläufe heißt auch mindestens fünf Ausrutscher, die dann eben eins bleiben. Ausrutscher, das heißt, damit es nicht die alte neue Gewohnheit wird, darfst du ab dann wieder dich an deinen Entscheidungen erinnern und anders reagieren. Denn so bleibt es bei einem anderen Ausrutscher und das Gute ist, fünfmal hinfallen, fünfmal aufstehen und schon ist das neue Verhalten etabliert. Ist doch auch im Grunde was Positives. Du darfst fünfmal noch mal die alte Erfahrung machen und stellst vielleicht nach zwei, drei Wochen schon fest, hey so cool ist das mit dem Rauch doch gar nicht gewesen. Oder wenn ihr so viel Zucker konsumiert, gibt es auch negative Konsequenzen im Sinne von die Aufmerksamkeit ist zwar erst da und lässt euch wieder weg. Das sind Beobachtungen, die du dann machen kannst, wenn du dir so eine Ausnahme günst und dann weißt du auch noch mal mehr, was so gut ist an dem neuen Verhalten. Und jetzt gibt es noch einen Hinweis, was uns dabei unterstützt, die Ziele zu erreichen, unser Vorhaben wirklich erfolgreich umzusetzen. Und es scheint so zu sein, zumindest deuten paar Studien darauf hin, dass es hier geschlechter schwissivische Unterschiede gibt. Bei Frauen scheint dieses soziale Commitment starke Motivation zu sein. Also wenn du eine Frau bist und deinen Freunden, deinen Bekannten, deinen Verwandten wissen lässt, was ist das Ziel, dann setzt du dir sozusagen selber diesen sozialen Druck und der unterstützt dich dann wiederum, das auch wirklich zu erreichen. Wenn du ein Mann bist, sieht es ein bisschen anders aus. Da scheint der Weg zum Erfolg darüber zu führen, dass du eine klare Vorstellung von deinem Ziel hast. Zum einen, zum anderen möchtest du eine klare Vorstellung von deiner Belohnung haben. Denn es scheint so zu sein, dass diese Belohnung bei den Hirnen von Männern doch noch ein bisschen besser wirkt und dass es da eben unterschiedliche Schlüssel zum Erfolg führt, je nachdem ob du eine Mann oder eine Frau bist. Wie wäre es, wenn wir beide beides machen? Also wir haben eine klare Vorstellung vom Ziel, wir haben eine klare Vorstellung von der Belohnung und lassen Freunde, Verwandte, Bekannte wehen auch immer das Wissen und das tun wir egal, ob wir Mann oder Frau sind. Und so gehen wir auf Nummer sicher und lassen die Studie, Studie sein, denn dann kann man es hinterher gar nicht mehr rausfinden. Wollen wir es auf diese salomonische Art machen? Und jetzt, wo wir schon so philosophisch unterwegs waren, habe ich noch eine kleine Erinnerung an dich, für dich auch so einen Spruch. Diesmal aus dem militärischen Bereich. George Patton hat gesagt, ein guter Plan, der sofort umgesetzt wird, ist besser als ein perfekter Plan, der nächste Woche umgesetzt wird. Also bevor du noch lange Pläne schmiedest, wie es dir diesmal wirklich gelingt oder worauf du noch achten musst und was du noch machen kannst, würde ich doch sagen, erinnere dich an deine Entscheidung, triff sie erneut und dann setzt alles in Bewegung, dass es genauso bleibt. Denn ist das nicht das, was uns einfach erfolgreich sein lässt? Wir wollen was erreichen, setzen uns ein Ziel, passen eine Entscheidung und beobachten uns dann, wie wir alles darin setzen, dieses Ziel zu erreichen, diese Entscheidung in die Tat umzusetzen, damit es eben nicht nur bei einem Vorsatz bleibt, sondern dass wir diese Vorsätze auch anwenden und ins Leben bringen. Dabei wünsche ich dir gutes Gelingen und viel Freude, denn du weißt ja, mit einem Lächeln im Gesicht fällt die Umsetzung so viel leichter und auch das neue Verhalten in deinem Leben gut gelaun zu etablieren und so dieses Verhalten zu deinem neuen Ich werden zu lassen. Für den Moment, alles Gute dabei und auch für dich ein einfach, erfolgreiches und gesundes Jahr.

Hinweis: Dieses Transkript wurde mithilfe einer künstlichen Intelligenz automatisch generiert.

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Über den Podcast

Der Podcast für Menschen-Menschen mit Inspirationen, besonderen Perspektiven auf die alltäglichen Dinge und gelungenen Gesprächen für ein einfach erfolgreiches Leben, das Spaß macht und Dinge in Bewegung bringt. Hajo beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Leadership und moderner Führung. Er unterstützt Firmen, Führungskräfte und Teams dabei, wirklich wirksam Resultate zu schaffen und sich nicht bloß beschäftigt zu halten. Inspiriert von den Erkenntnissen, Modellen und Weisheiten von Simon Sinek, Fredmund Malik, Reinhard Sprenger, Olaf Kapinski, Bernd Geropp, Tony Robins und Marc A. Pletzer

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