„Der Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung!“

– Wilhelm Busch –

Die Inspiration über Neid zu sprechen, kam durch eine Postkarte. Darauf Stand:

99 % „Ich freu mich wirklich für Dich

1 % Neid

Daher schauen wir uns heute an, wie das mit den beiden Richtung des Neids so ist.

Wie gehen wir damit um, wenn wir beneidet werden. Und wie wollen wir damit umgehen, uns in Zukunft wirklich und ehrlich für die anderen zu freuen und ihnen eben nichts neiden zu müssen. Wie ist es bei Dir? Wie findest du einen einfach erfolgreichen Umgang mit dem Neid? Deinem Neid, und dem der anderen?

Lass es uns gerne wissen, zum Beispiel in den Kommentaren oder auf LinkedIn.

Neid statt Anerkennung

Einfach Erfolgreich - Inspirationen und Erfolgsgeschichten für alle, die etwas bewegen wollen
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Neid statt Anerkennung
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Shownotes

„Der Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung!“

– Wilhelm Busch

Die Inspiration über Neid zu sprechen, kam durch eine Postkarte. Darauf Stand:

 99 % „Ich freu mich wirklich für Dich

 1 % Neid

 

Daher schauen wir uns in dieser Episode an, wie das mit den beiden Richtung des Neids so ist.

Wie gehen wir damit um, wenn wir beneidet werden. Und wie wollen wir damit umgehen, uns in Zukunft wirklich und ehrlich für die anderen zu freuen und ihnen eben nichts neiden zu müssen. Wie ist es bei Dir? Wie findest du einen einfach erfolgreichen Umgang mit dem Neid? Deinem Neid, und dem der anderen?

 

Lass es uns gerne wissen, zum Beispiel in den Kommentaren oder auf ⁠LinkedIn⁠.

Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung. Hat Willem Busch mal gesagt. „Night“ ist die ehrlichste Form der Anerkennung. Wir sprechen also heute über „Night“ und damit herzlich willkommen im „Einfach erfolgreich“ Podcast. „Night“ ist jetzt vielleicht nicht unbedingt die erste Emotion, die uns erfolgreichen Menschen-Menschen einfällt, oder? Wie komme ich darauf, mit dir über Night sprechen zu wollen? Ganz einfach, ich habe neulich so eine Postkarte gesehen. Die fand ich ganz witzig. Zwei Zahlen standen da drauf mit einer kurzen Einschätzung. 99 Prozent, ich freue mich wirklich für dich. 1 Prozent Night. Ich fand die Postgarte super und habe sie abfotografiert und ein paar Menschen darüber gesprochen. In dem Gesprächen, ich habe was soll ich sagen, die meisten haben da das Verhältnis andersherum gesehen. Also das war mehr so 90 Prozent Neid und 10 Prozent. Ich freue mich wirklich für dich. Und lass uns doch mal anschauen, weshalb das vielleicht ist. Zunächst würde ich ganz gerne mal klar, es ist, Neid mag vielleicht nicht die schönste Emotion sein und wäre es nicht schön, wenn wir uns wirklich für unsere Freunde, Freundin könnten, für unsere Kollegen, mit unseren Kollegen vielleicht auch. Und weshalb gelingt das in vielen Situationen nicht oder vielleicht nicht zu den 99 Prozent, die da auf der Postkarte standen. „Neid“ geht ja in beide Richtungen. „Ich werde beneidet“ oder „Jemand beneidet mich“. Lass uns mal mit dem ersten Fall anfangen. Also „Ich werde beneidet“. Und da kommt natürlich der Spruch noch in den Sinn „Neid“ muss man sich ja arbeiten. „Mitleid“ bekommt man geschenkt. Ist das nicht eigentlich ganz nett, wenn man sozusagen beneidet wird? Nur so richtig wohl fühlen wir uns damit nicht, oder? Also, bis gestern, vielleicht nicht immer. Kannst du schon stolz sein auf das, was du erreicht hast? Wenn du dir wirklich etwas erarbeitet hast, ob das nun hart oder einfach erfolgreich war, sei mal dahingestellt. Wie gut geht es dir bei dem Gedanken, wenn ich dir sage, sei doch mal wirklich stolz auf das, was du erreicht hast. Dass was du dir vorgenommen hast, hast du geschafft, darfst du da nicht stolz sein. Egal, was die anderen denken. Und natürlich spielt hier auch kulturelle Aspekte rein. Du kennst mit Sicherheit diese Geschichte mit dem Auto, sagen wir ein teures Auto. Ich kenne mich mit Autos nicht so aus, aber es gibt bestimmt Autos, die ruhig eine Viertel Millionen gekostet haben. Das soll es ja geben. Hier in Deutschland überleg mal, was der Gedanke wäre, wenn du dein Viertelmillion Dollar Auto irgendwo vor der Tür parkst. Überleg mal, was die Menschen darüber sagen. Und wenn sie es nicht sagen, zumindest denken werden. Und in Amerika, du hast die Geschichte vielleicht auch schon mal gehört, steht dieses Auto da und dann kommt einer und neidet es nicht etwa, sondern bewundert das Auto wirklich ehrlich und denkt, hey dude, was hast du gemacht, um so ein Auto haben zu können? Nicht, der hat ein Auto, ich nicht und dann, ach komm, nur Angeber fahren so ein Auto. Nee, nee, nee, nee, nee, so muss das gar nicht sein. Wenn wir wirklich stolz sein können auf das Selbsterreichte, wenn wir uns damit wohlfühlen, wenn wir wirklich sagen können, ja, das habe ich gemacht, das habe ich gut gemacht, es geht mir gut damit. Ist das nicht der Moment, wo die Kritik, gefühlte Kritik der anderen einfach an uns abperren kann? Nicht weil wir es ihnen nicht gönnen, sondern wir haben es halt geschafft aus eigener Kraft. Und dann gibt es ja noch die andere Richtung. Ich neide jemandem etwas. Ich sehe, bleiben wir beim Beispiel das Auto und kann mich eben nicht freuen für den anderen, dass er es geschafft hat oder sie. Sondern ich würde mich ja gerne freuen, aber im Grunde hätte ich das Auto lieber selber vor meiner Tür stehen als vor seiner. Und hier an der Stelle würde ich sagen, vergleich dich doch nicht mit anderen. die anderen leben ihr Leben und du weißt gar nicht ob das leichter oder weniger leicht ist. Vergleich dich doch mit dem was du bist, was du gestern warst und vielleicht auch was du sein könntest. Jetzt muss nicht diese Idealversion sein, aber das was du sozusagen an Entwicklung hinlegst auf deinem Weg zu dem schöneren Morgen. Und dann ist es doch relativ leicht, diesen Night als Motivation zu nehmen, wenn wir nicht mehr sozusagen dem anderen das Auto kleiner machen müssen oder statt 250 gibt er nur noch 150.000 für das Auto aus, nur damit es uns ein bisschen besser geht, sondern dann fährt deren schönes Auto, sein Auto und wir könnten uns drum kümmern, was bei uns in der Garage oder vor der Tür steht. Nur hat das relativ wenig mit dem zu tun, sondern vielleicht machen wir es wie in Amerika. Boah, der hat das geschafft, wenn der das schafft, kann ich das auch. Was muss ich dafür tun? Was ist vielleicht der nächste kleine Schritt? Und die Die ist hoffentlich klar, dass es mir nicht um das Auto geht oder um ein besonders teures oder schönes Auto, sondern egal, was es ist. Ich glaube, wenn wir uns vergleichen mit anderen in einer bewertenden Art, der besser, ich besser, wie auch immer, dann ist da immer eine Seite verliert, eine Seite gewinnt. Das ist dann wie so eine Art Nullsummspiel. Damit es mir besser gehen kann, muss ich dem anderen Wehtun mal übertrieben ausgesprochen. Und wer würde dem anderen schon gerne wehtun? Ich dich und tatsächlich mich selber auch nochmal einlade ist ein Denken in unbegrenzten Möglichkeiten nur weil vor meiner Tür jetzt auch noch ein schickes Auto steht muss doch das Auto vor der Tür vom Nachbarn gar nicht kleiner sein. Solange wir und das ist jetzt meine These, solange wir aus dem Mangel heraus denken ich habe nicht das was ich will, wird es uns schwerfallen, echt und authentisch uns für unsere Freunde, Kollegen, vielleicht sogar unsere Konkurrenten zu freuen. Und zwar so, dass wir uns wirklich, wirklich, wirklich freuen. Wenn es sozusagen die Anerkennung um die Anerkennung geht, glaube ich, dürfen wir damit anfangen, dass wir mit dem, was wir geschafft haben, erreicht haben, zufrieden sind. Dass wir das akzeptieren, wo wir sind, dass wir auch mal schauen, was hat uns hierher gebracht und uns die Anerkennung dafür zollen. Wir haben ja alle viele sonnige Tage, will ich hoffen, und es wird ja ein oder andere bewölkte Tag dabei sein. Und wie gehen wir mit diesen bewölkten Tagen um? Was machen wir da raus? Das sind die Tage, an denen wir wachsen, an denen wir was Neues lernen, an denen wir an Grenzen gestoßen sind und sie womöglich am Ende des Tages oder am nächsten Tag überwunden haben. Wir sind also gewachsen in unserer Entwicklung. Und das sind die Dinge, da können wir stolz drauf sein, egal ob uns. Wer das neidet, egal, ob wer uns Anerkennungen gibt, wenn wir in unserem Innersten tief, tief, tief im Inneren mit uns zufrieden sind, vielleicht sogar stolz sind, dann glaube ich, fällt es uns sehr leicht, andere wirklich diese Anerkennung zu schenken, ohne neiden zu müssen. Dann können wir nämlich wirklich sie komplett in ihrer Freude belassen, vielleicht uns sogar daran freuen, dass sie sich freuen können und können an unseren Zielen weiterarbeiten im nächsten Moment. Jetzt die Frage an dich. Wie sehr nutzt du Neid als Motivation bislang schon? Wie sehr vergleichst du dich noch mit anderen und wie sehr möchtest du dich in Zukunft mit dem Vergleichen, was du gestern warst bzw. das, was du dir für morgen vorgestellt hast? Ich wünsche viel Spaß bei der Beantwortung dieser Fragen und natürlich ganz viel Freude über die Freude der anderen.

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Über den Podcast

Der Podcast für Menschen-Menschen mit Inspirationen, besonderen Perspektiven auf die alltäglichen Dinge und gelungenen Gesprächen für ein einfach erfolgreiches Leben, das Spaß macht und Dinge in Bewegung bringt. Hajo beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Leadership und moderner Führung. Er unterstützt Firmen, Führungskräfte und Teams dabei, wirklich wirksam Resultate zu schaffen und sich nicht bloß beschäftigt zu halten. Inspiriert von den Erkenntnissen, Modellen und Weisheiten von Simon Sinek, Fredmund Malik, Reinhard Sprenger, Olaf Kapinski, Bernd Geropp, Tony Robins und Marc A. Pletzer

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